Oder auch: Kampf mit dem HVV.
Wer ein Fußgänger:in ist, wie ich, kennt das: Hamburg ist alles andere als barrierefrei. Wenn man dann auch noch einen Kinderwagen vor sich herschiebt wird die ganze Sache besonders schwierig. Wenn es einen Fahrstuhl gibt ist der oft ganz spontan kaputt, Bordsteinkanten sind besonders hoch, Ampelphasen zu kurz, der Bus schon voll….
Die Öffentlichen: Routenplanung mit Kinderwagen
Um mit dem öffentlichen Nahverkehr durch Hamburg zu kommen und nicht an der nächstbesten U-Bahn Treppe zu scheitern gibt’s nur eine Möglichkeit: Planung. Seufz.
Der HVV stellt (glücklicherweise) einen Aufzugsplan zur Verfügung, der live anzeigt, welche Fahrstühle funktionieren und welche nicht. Bitteschön: https://www.hvv.de/de/aufzuege
Bisher hat mich dieser Plan noch nicht im Stich gelassen. Eine Fahrt von Eimsbüttel nach Wilhelmsburg kann ich trotzdem nicht empfehlen, das ist schlicht ohne tragewillige Begleitung nicht machbar (Umstieg am Jungfernstieg über gefühlt 10 Gleise…).
Moia, Taxi und so
Die MOIA Busse (noch nicht getestet) transportieren laut eigener Aussage auch Kinder. Sind diese unter 1,5 Jahre alt ist eine Babyschale selbst mitzubringen. Das ist natürlich etwas hinderlich wenn man sonst zu Fuß unterwegs ist, und vielleicht noch weiter muss, aber naja. Alle weiteren Informationen dazu findet ihr bei MOIA.
Taxi gefahren bin ich bisher tatsächlich auch noch nicht, aber das kommt sicher noch. Zu CarSharing kann ich sagen: Wer selbst einen Kindersitz hat, kommt gut über die Runden. Laut HVV switch verfügen SIXT share, Free2move und MILES aktuell nicht über Kindersitze bzw. Sitzerhöhungen (Quelle HVV Switch).
Wie sind eure Erfahrungen im öffentlichen Nahverkehr?